Mit automatischer Klassifizierung sicher in die Cloud

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Herausforderung, Lösung & Nutzen

Mit automatischer Klassifizierung sicher in die Cloud
Viele Unternehmen sind sich unsicher, welche ihrer Daten risikolos in die Cloud zu speichern sind und wie diese effizient identifiziert werden können.  

Die Anforderungen im Bereich Sicherheit und Compliance sind hoch und ohne eine genaue Kenntnis und Differenzierung der auszulagernden Daten nicht erfüllbar. Die sichere Unterscheidung der Daten fällt den Unternehmen schwer oder ist nur mit immensem Aufwand möglich. Diese Hürde hindert Unternehmen daran, sich die vielseitigen Vorteile der Cloud nutzbar zu machen.

Die hier beschriebene Lösung meistert diese Herausforderung durch eine automatische Klassifizierung der Daten.
Das Produkt dg classification erlaubt die vollständig automatisierte Klassifizierung von Objekten wie Dateien, SharePoint-Daten oder Mails nach einem unternehmensweiten Schema. Es ist als Cloud-Service in Windows Azure verfügbar und kann Daten die in der Cloud entstehen ebenso klassifizieren wie aus der Cloud heraus Daten, die on-premise sind.

dg classification kombiniert dazu drei verschiedene Klassifizierungsverfahren für optimale Performance und Präzision. Besonders innovativ ist die Klassifizierung über einen trainierbaren Klassifizierer, der mit Beispielen trainiert, auch unscharfe Kriterien berücksichtigen kann.
Die Klassifizierung wird in einem offenen Format am Objekt gespeichert und bildet dort die Basis für viele neue Anwendungsszenarien. 

In diesem Kundenbeispiel wird die Lösung genutzt, wenig sensible und genutzte Dateien von On-Premise in die Cloud zu verlagern. Über einen lokalen Connector klassifiziert dg classification zunächst aus der Cloud heraus die Daten kontinuierlich bzgl. ihrer Sensibilität und markiert sie entsprechend. Da bei diesem Vorgang die Daten verschlüsselt übertragen und nicht in der Cloud gespeichert werden, ist dies unkritisch auch für sensible Daten. Mit intelligentem Hierarchischem Speichermanagement (HSM) verlagert dg file die nicht-sensiblen Dateien völlig transparent in die Cloud und stellt diese bei Bedarf wieder zur Verfügung.

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In einem anderen Kundenbeispiel wird dg classification genutzt, um Daten, die in der Cloud entstehen, direkt dort zu klassifizieren. Damit können auch in der Cloud völlig neue Möglichkeiten im Bereich Sicherheit und Compliance genutzt werden. Die Lösung ist bereits in Produktion. Dedizierte Referenzen können auf Anfrage vermittelt werden.

Der zeitliche Aufwand einer Erstklassifizierung ist vergleichbar mit einer Indizierung z.B. für Suchmaschinen. Dabei werden zur Erstklassifizierung typischerweise mehrere Instanzen in der Cloud aktiviert.

Die Lösung eignet sich grundsätzlich für alle Branchen – besonders jedoch, wenn hohe Anforderungen an Compliance und Sicherheit gestellt werden. Wichtiges Merkmal ist auch das Gesamtvolumen an Daten. Je mehr Daten umso größer ist der Nutzen. Kleine Kunden verfügen typischerweise über 10 TB oder mehr.

Die Lösung ist eine echte Cloud-Lösung. Die Nutzung des Klassifizierungs-Service erfolgt bedarfsabhängig im Internet. Dabei können je nach Last und Bedarf beliebig viele Instanzen von dg classification zugeschaltet werden. Dadurch kann die Leistung beliebig skaliert werden und die Abrechnung erfolgt – unabhängig von der Anzahl der Instanzen – im Pay-per-Use-Modell. Dabei bildet allein die Anzahl der Klassifizierungsvorgänge die Berechnungsgrundlage. Die Lösung kann kontinuierlich oder auch nur temporär, z.B. für die einmalige Bewertung eines umfangreichen Datenbestands im Rahmen von M&A-Projekten, genutzt werden.

Der hier beschriebene Ansatz zur automatisierten Klassifizierung ist einzigartig im Markt, da er die etablierten Klassifizierungsansätze über Metadaten und Pattern Matching mit einem neuen, trainings-basierten Ansatz kombiniert. Mit der Umsetzung als Cloud-Service ergeben sich interessante neue Einsatzgebiete und Geschäftsmöglichkeiten.

Die Klassifizierung bildet die Basis für viele Anwendungsszenarien. Im Bereich Sicherheit kann die Klassifizierung zur Zugriffssteuerung, als Auslöser für die Verschlüsselung oder zur Filterung der Daten verwendet werden, die nicht in die Cloud verlagert werden sollen. Mit der Lösung kann das Unternehmen so automatisiert steuern, welche Daten in die Cloud ausgelagert werden sollen. Aus Compliance-Sicht ist die automatische Identifikation von archivierungspflichtigen Dateien ebenso interessant wie die Verbesserung von Suche und e-Discovery. Die Zuordnung von Daten zu steuerlichen Rechtsräumen (EU vs. USA) ist ein weiterer Nutzen.

Aus der Cloud-Technologie ergeben sich sowohl für die Kunden als auch für den Produkthersteller erhebliche Vorteile: Die Kunden profitieren von der einfachen Skalierung der Lösung in der Cloud. So können zur Erstklassifizierung des bestehenden Datenbestands oder bei sprunghaftem Anstieg der Datenmengen, beispielsweise durch Unternehmensakquisitionen, temporäre Klassifizierer-Instanzen in der Cloud problemlos und schnell zugeschaltet werden. Der Hersteller profitiert von der großen Marktreichweite der Cloud-Lösungen, den einfachen Vermarktungsformen und technischen Vorteilen in der Entwicklung.

Zukünftig werden weitere Konnektoren neue Zielsysteme wie z.B. Mail oder DMS-Lösungen anbinden. Dies geschieht sowohl für On-Premise als auch Cloud-Datenbestände. Mit der zu-nehmenden Verbreitung von Anwen-dungen in der Cloud wird die Notwendigkeit zur Klassifizierung innerhalb der Cloud weiter zunehmen.

Die automatisierte Klassifizierung erlaubt den Unternehmen eine sehr viel differenziertere Verwaltung Ihrer Daten. Insbesondere gelingt so die Trennung der wirklich relevanten Daten von der deutlich größeren Menge an wenig relevanten Daten. Durch die mitgelieferte Projektmethode ist der Einstieg einfach und wenig aufwendig. Die Nutzung der Cloud-Technologie macht die technische Umsetzung besonders einfach. Unternehmen tun gut daran, sich die Klassifizierung als Enabler und Katalysator nutzbar zu machen.

Für weitere Informationen zu dg classification Sie bitte hier .

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