Automatisierte Dateiklassifizierung ist Publikumsmagnet auf den Storage & Datamanagement Technology Solution Days 2012

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dataglobal freut sich über sehr gute Resonanz zum Thema Dateiklassifizierung

Automatisierte Dateiklassifizierung ist Publikumsmagnet auf den Storage & Datamanagement Technology Solution Days 2012
Mit großem Andrang sind am Dienstag die Storage & Datamanagement Technology Solution Days 2012 gestartet. Als Technologieführer für die unternehmensweite Klassifizierung wurde dataglobal von der IT-Business-Akademie eingeladen, einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von automatisierter Klassifizierung zu geben.

Das Thema Automatisierte Dateiklassifizierung erwies sich als echter Publikumsmagnet und Renner auf der Veranstaltung.

Der Vortrag von dataglobal gehörte zu den inhaltlichen Highlights der Konferenz und zeigte ein interessantes Anwendungsspektrum für die automatisierte Dateiklassifizierung auf. Die Klassifizierung von Dateien erlaubt eine deutlich feinere Differenzierung bei der Verarbeitung und Verwaltung von Dateien. Zudem wird durch die fachliche Klassifizierung von Dateien zum ersten Mal in der IT die Möglichkeit geschaffen, Dateien differenziert nach ihrem Wert für das Unternehmen zu behandeln.

Die unternehmensweite und automatisierte Klassifizierung von Dateien erweist sich als Katalysator für viele Lösungen zu brennenden Problemen im Informationsmanagement.

Der Vortrag stellte 4 Anwendungsgebiete vor und erläuterte die Wirkung von Klassifizierung und insbesondere den Nutzen für die Unternehmen.

Storage-Optimierung (z.B. intelligentes Hierarchical Storage Management)

Mit Hierarchical Storage Management oder Tiered Storage bezeichnet man die Optimierung von Storage-Kosten durch die Verwendung von unterschiedlich leistungsfähigen und damit kostenintensiven Storage-Systemen. Dateien werden nach unterschiedlichen Auswahlkriterien von den kostenintensiven Systemen zu den kostengünstigeren System verlagert ohne dass es Nutzer oder Anwendungen bemerken.

Herkömmliche Lösungen arbeiten typischerweise ausschließlich mit technischen Attributen wie zum Beispiel File-Type oder Alter um über die Auslagerungsfähigkeit einer Datei auf günstigeren Storage zu entscheiden. Sie bieten in der Regel ein zu grobes Raster an Auswahlkriterien, um in der Praxis wirklich effizient zu sein. Weiterhin fehlt es an einem geeigneten Ansatz, um Informationen über die Auslagerungsmöglichkeiten von Dateibeständen von den Fachseiten zu bekommen.

Die fachliche Klassifizierung der Datei und die Zuordnung von Dokumententypen - wie z.B. Rechnung, Arbeitsvertrag oder Konstruktionsplan - bieten eine sehr viel feinere Möglichkeit, um Auslagerungsregeln zu formulieren. Weiterhin sind diese Regeln völlig unabhängig von den tatsächlichen Strukturen auf den Fileserver oder Filern und daher deutlich einfacher in der Administration.

Klassifizierung ermöglicht im Bereich Storage Management eine deutlich effizientere Optimierung durch die Verwaltung von Dateien basierend auf ihrem Wert für das Unternehmen.

Compliance (z.B. Archivierung)

Archivierung ist eine Schlüsselfunktion für die Erfüllung zahlreicher Compliance Anforderungen.

Heutzutage bleiben viele wichtige Informationen, die aus Compliance-Sicht archiviert werden müssten, unarchiviert, weil diese system- oder prozessbedingt nicht als archivierungspflichtig erkannt werden. Ein Beispiel hierfür sind die vielen vertragsrelevanten Dateien, die sich im Filesystem finden.

Insbesondere die großen Bestände an Dateien auf Fileservern und Filern stellen für viele Unternehmen eine Blackbox dar, bei der die Relevanz für spezifische Compliance-Fragestellungen nur lückenhaft bekannt ist.

Durch die automatisierte Klassifizierung aller Dateien im Unternehmen werden relevante Informationen übergreifend auf der Basis der Klassifizierung erkannt und archiviert. Durch den unternehmensübergreifenden Ansatz und die Automatisierung wird hier ein deutliches höheres Maß an Vollständigkeit erreicht.

Die unternehmensweite Lösung ist einfach zu administrieren, weil sie unabhängig von den tatsächlichen Strukturen der Fileserver und feiler funktioniert. Gleichzeitig sind die Klassifizierungsregeln unternehmensweit auditierbar.

Risikomanagement (z.B. Data Leakage Prevention)

Mit Data Leakage Prevention (DLP) werden Lösungen bezeichnet, die den unkontrollierten Abfluss von Informationen aus dem Unternehmen vermeiden sollen. DLP gehört also zum Kanon der IT-Maßnahmen im Risikomanagement.

Heutige DLP-Lösungen liefern nur einen Bruchteil ihres Potentials, weil die Regeldefinition für die Erlaubnis bzw. Verhinderung von Zugriffen ausschließlich auf der Basis von Ablagestrukturen und anderen technischen Attributen ausgesprochen schwierig ist.

Da es in heutigen Lösungen oftmals an den geeigneten Methoden zur Einbindung der Fachseiten fehlt, fühlen sich die Fachabteilungen oft nicht verantwortlich. So bleibt DLP in vielen Fällen ein stumpfes Schwert im Kampf gegen den unautorisierten Informationsabfluss.

Mit der Einführung einer automatisierten Klassifizierung aller Dateien kann DLP über die Klassifizierung wirken anstatt mühsam über die Ablagestruktur administriert werdern zu müssen. Dies ist deutlich bei lebenden, sich häufig ändernden Strukturen im File-System zu beobachten.

Die Regeldefinition ist per se unternehmensweit wirksam und der Administrationsaufwand sinkt drastisch. Das Konzept von Klassifizierung und Dokumententypen macht eine starke Einbindung der Fachseiten einfacher.

Auch im Risikomanagement kann durch Nutzung einer Klassifizierung die Wirksamkeit bereits etablierter Lösungen zum Beispiel im Bereich DLP um ein Vielfaches gesteigert werden.

Sicherheit (z.B. Dynamic Access Control)

Bisherige Mechanismen zum Zugriffsschutz basieren auf Ablagestrukturen wie Ordnern, Shares usw. Damit können unterschiedliche Sichten nicht abgebildet werden werden. Es entsteht ein Konflikt zwischen hohem Administrationsaufwand auf der einen Seite und unstrittigem Schutzbedarf auf der anderen. Zusätzlich ist dieses Verfahren vollständig abhängig vom richtigen Verhalten der Nutzer: Legt er Informationen falsch ab, sind die Informationen für unautorisierte Personen sichtbar. Letztlich sind Dateien heute also nur unzureichend geschützt.

Windows Server „8" bietet mit Dynamic Access Control (DAC) eine Alternative zu der heute gängigen Zugriffssteuerung für Dateien auf Verzeichnis- und Gruppenebene. Als Weiterentwicklung von sog. Claims Based Access Controls bietet DAC die Möglichkeit, den Zugriff auf Dateien durch Klassifizierung sowohl genauer als auch effizienter zu regeln.

Doch bei aller Euphorie bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Wer sorgt wie für eine entsprechende Klassifizierung der Dateien? Nur eine unternehmensweite, regelbasierte und automatisierte Klassifizierung der Dateien – inklusive der bestehenden Dateien – werden alle Dateien im Unternehmen sofort für DAC erschlossen. dg classification erlaubt die unternehmensweite Definition von Klassifizierungsregeln und unterstützt dabei attribut-basierte ebenso wie content-basierte Klassifikation.

Der Vortrag von dataglobal auf den Storage & Datamanagement Technology Solution Days 2012 mit dem Titel „The Next Big Thing: Dateien automatisch klassifizieren" zeigt auf, wie eine unternehmensweite Dateiklassifizierung eingeführt werden kann und welche Anwendungsgebiete damit erschlossen werden können.

In der begleitenden Fachausstellung stellt dataglobal das gesamte Archivierungsportfolio mit E-Mai-Archivierung, Fileserver-Archivierung, Dokumentenmanagement, SharePoint-Archivierung und SAP-Archivierung aus. Weiterhin zeigt dataglobal Lösungen im Bereich Storage Management wie z.B. intelligentes HSM, automatisierte Verrechnung und unternehmensweites Storage-Control.

Die Veranstaltungsreihe "STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Solution Days" der IT-Business Akademie hat sich in den vergangenen Jahren als eine der bedeuteten, unabhängigen Informations- und Networking-Plattform zum Thema Storage und Datamanagement etabliert. Nach der Veranstaltung in München am Dienstag und Frankfurt/Hanau am Donnerstag stehen nun noch Termine in Hamburg (25.4.) und Düsseldorf/Neuss (2.5.) an.

dataglobal vergibt Freikarten für diese hochkarätige Veranstaltung im Wert von € 289 pro Teilnehmer.

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